Das Wort Therapie bedeutet Begleitung.

Die eleganteste Wegbegleitung, die ich kenne,

ist die Homöopathie.

 

So könnte unser gemeinsamer Weg beginnen:

 

 

Mitja Mitja

 

 

Ich besuche Ihr Tier in seinem Zuhause. Dort kann ich es am besten beobachten und Ihr Tier hat wenig Stress damit. Wichtig für die Mittelfindung kann z. B. sein: Wie reagiert das Tier auf mich als Fremde? Wie verhält es sich zu seinen Rudelmitgliedern oder anderen Tieren? Und wie gegenüber seinem Besitzer? Bei Hunden wird vielleicht ein gemeinsamer Spaziergang gemacht, bei Pferden das Verhalten beim Putzen oder beim Reiten näher betrachtet. Das entscheiden wir spontan vor Ort, unserer Freiheit und Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt. Auch und vor allem der Ihren nicht!
 
Als Tierhalter sind Sie gebeten, sich schon vorab zu notieren, was Ihnen an Symptomen an Ihrem Tier auffällt, auch frühere Erkrankungen und ihre Behandlung, Impfungen etc., wann hat eine Beschwerde begonnen und was war zu dieser Zeit noch? Wichtig sind auch die sog. Modalitäten, also was verbessert oder verschlechtert den Zustand (Wärme, Kälte, Berührung, Alleinsein, Gesellschaft, Essen, Trinken, Druck, Tages- oder Jahreszeiten, was mag Ihr Tier, was mag es nicht...) Aber bitte bringen Sie auch in Erinnerung, was Ihr Tier zu diesem einzigartigen Wesen macht, das es ist. Was es für Sie so liebenswert und besonders macht, oder auch womit es Sie an den Rand des Wahnsinns treibt. Sowohl „Gutes" wie „Schlechtes" bleibt sicher ohne Bewertung meinerseits. Besondere Erlebnisse, die Sie mit Ihrem Tier verbinden und seine auffallenden Eigenheiten sind mir behilflicher bei der Mittelwahl als Laborwerte.
 
Gemeinsam werden wir Ihre Aufzeichnungen bei der Fallaufnahme durchgehen, ich werde noch Fragen stellen und alles aufschreiben. Wir werden unter anderem versuchen herauszufinden, welche Parallelen sichtbar werden in Bezug auf Sie, den Tierhalter. Wir werden suchen, was gut ist und so bleiben kann und was sich verändern möge, ein Wandlungsziel formulieren. Dieses ist veränderbar, wir können unterwegs neue Ziele anstreben. Es gibt genauso viele Gesundheiten wie Krankheiten.
 
Meine Arbeit ist es dann, aus den vielen gewonnenen Einzelteilchen ein Gesamtbild zusammenzusetzen und ein Arzneimittel auszu-wählen, das diesem am ähnlichsten ist.
 
Nach der Mittelgabe liegt es wieder bei Ihnen, das Tier so zu beobachten, daß Ihnen auch kleine und unscheinbare Verände-rungen seines Zustandes auffallen. Um den Verlauf beurteilen zu können, brauche ich darüber genaue Auskünfte.


Eventuell fallen uns zusätzlich noch Rituale, Heilpflanzen, Öle, Steine, Geschichten und und und ein, die wir als "Wanderstäbe" benutzen können.

 
Mein Ziel ist es, mich wieder entbehrlich zu machen. Sie lernen Ihr Tier während unserer Zusammenarbeit immer besser kennen und werden nach einer Zeit sein(e) Arzneimittel wissen und wann diese einzusetzen sind.